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Über Vivien

Vivien Walser, Jahrgang 2004 in München, interessierte sich schon sehr früh für Musik und begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenunterricht und ein Jahr später mit dem Klavierunterricht an der Musikschule in München. Ihr außerordentliches Talent wurde bald erkannt und so wurde sie bereits mit zehn Jahren in die Studienvorbereitende Abteilung mit Hauptfach Klavier in der Klasse von Prof. Massimiliano Mainolfi aufgenommen, mit Nebenfach Violine bei Urs Stiehler. Beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ überzeugte sie von Anfang an und von 2012 bis zur Teilnahme am Finale 2017 im Bundeswettbewerb gewann sie nur erste Preise für Klavier, Violine und Streicherensemble. Im Jahr 2018 wagte sie den Sprung auf die internationale Bühne und gewann zwei internationale Wettbewerbe in Italien, „Citta di Oleggio“ und „San Donà di Piave“, als 1. absolute Preisträgerin ihrer Altersklasse – eine Position, die sie auch 2019 beim Wettbewerb „Premio Antonio Salieri“ in Legnago wiederholte. Im Jahr 2020, während des Corona Lockdowns, gewann sie den ersten Preis beim ersten Online-Klavierwettbewerb für die Jugend in Europa (EUPLAYY).

Seit Herbstsemester 2020 studiert Vivien Walser Klavier bei Prof. Antti Siirala an der Hochschule für Musik und Theater München. Die junge Künstlerin wird regelmäßig zu Klavier-Rezitalen eingeladen, an Heiligabend 2019 zu „Classic meets Christmas“ in der Maximilianskirche München, im Sommer 2019 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf der Bühne „Junge Elite“ oder in 2018 bei „Piano Furioso“, zu einem Jubiläum der Deutschen Stiftung Musikleben, im Hamburger Resonanzraum. Bei dieser Gelegenheit konnte sie auch ihre erste CD-Aufnahme im Alter von 14 Jahren einspielen. Als Solistin gab sie bereits mehrere Preisträgerkonzerte in der Münchner Philharmonie. Die junge Künstlerin nimmt regelmäßig an Meisterkursen für Klavier und Kammermusik teil, am Summit Music Festival 2018 in New York oder 2019 an der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum in Salzburg. Wichtige Impulse erhielt sie von Professoren wie Antti Siirala, Massimiliano Mainolfi, Boris Slutzky, Andrea Lucchesini, Gerhard Oppitz, Wolfgang Manz, Markus Bellheim, Roman Raithel und Uta Weyand. Bereits 2017 wurde sie für die Tutzinger Akademie als Geigerin im Streicherensemble ausgewählt, 2019 wurde sie eingeladen, als Pianistin mit dem Bayerischen Landesjugendorchester zu spielen. Zurzeit besucht sie die 11. Klasse des Wilhelmsgymnasiums in München.

Musik ist die Verbindung
der zwei wichtigsten Elemente
unseres Lebens: Zeit und Liebe.“

VJW

Konzerte & Wettbewerbe

Bei zahlreichen Konzerten und Wettbewerben begeisterte Vivien ihre Zuschauer. Hier die wichtigsten Kostproben:

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22.04.2021

CONCERT-STREAM, Vivien Walser - Solo Piano Recital

Programm:
- Robert Schumann, Kreisleriana, Op. 16
- J.S. Bach, Partita No. 1, BWV 825
- Franz Liszt, Après une lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata

Produktion vom 17. April 2021, Erstveröffentlichung

Kurzer Hintergrund der Stücke.

1. Robert Schumann, Kreisleriana, Op. 16

Die Kreisleriana (op. 16) sind ein 1838 komponierter Klavierzyklus von Robert Schumann, der als ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur gilt. Den Namen „Kreisleriana“ wählte Schumann in Anlehnung an die von E. T. A. Hoffmann kreierte Figur des Kapellmeisters Kreisler. Schumann sah hierin den Inbegriff romantischen Künstlertums und hielt den Zyklus „Kreisleriana“ für die beste seiner Klavierkompositionen. In Kreislers Geschichte findet man Schumanns Selbstporträt wieder, das er in acht Fantasiestücken verarbeitete. „Sie werden Ihnen ein Bild meines Charakters, meines Strebens geben“. Mit dem Zyklus „Kreisleriana“ schildert er jedoch nicht nur seine eigene Persönlichkeit, sondern zeigt auch ein Bild seiner zukünftigen Frau Clara: „Kreisleriana will ich es nennen, in denen Du und ein Gedanke von Dir die Hauptrolle spielen“. Die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Schumann und Claras Vater, Friedrich Wieck, führten dazu, dass Clara eine Änderung der an sie gerichteten Widmung erbat. So erfolgte die Widmung an Frédéric Chopin. Das etwa halbstündige Werk besteht aus acht Einzelstücken stark kontrastierenden Charakters, die jedoch durch eine tonartliche Verwandtschaft miteinander in Verbindung stehen. Sechs der acht Stücke stehen in g-Moll bzw. B-Dur, die restlichen zwei in quintverwandten Tonarten. [Quelle: Wikipedia, adaptiert] Sätze 1. Äußerst bewegt, d-Moll 2. Sehr innig und nicht zu rasch, B-Dur 3. Sehr aufgeregt, g-Moll 4. Sehr langsam, B-Dur – d-Moll 5. Sehr lebhaft, g-Moll 6. Sehr langsam, B-Dur 7. Sehr rasch, c-Moll – Es-Dur 8. Schnell und spielend, g-Moll

2. Johann Sebastian Bach, Partita I, B-Dur, BWV 825

Für viele Musiker ist er „Anfang und Ende aller Musik“ (Max Reger). Bis auf die Oper komponiert Bach Meisterwerke für jedwede Besetzung und Gattung seiner Zeit. Von 1726 bis 1731 veröffentlichte Bach jeweils eine Partita für Cembalo – also eine Suite. 1731 fasste er die sechs Kompositionen noch einmal zusammen und veröffentlichte sie. Jede einzelne der sechs Partiten Bachs weist sieben großartige Einzelsätze auf und folgt grundsätzlich der in der französischen Barockmusik initiierten Satzfolge (Allemande – Courante – Sarabande – Gigue), fügen aber meist zusätzliche Tänze vor der Gigue oder der Sarabande ein, oder ersetzen diese durch andere Tänze. Diese Partiten kann man mit Fug und Recht als Bachs „Non-plus-ultra“-Suitenzyklus bezeichnen. Er geht hinsichtlich der künstlerischen und manuellen Ansprüche deutlich über seine ebenso häufig gespielten „Englischen“ (HN 100,) und „Französischen“ (HN 71) Geschwister hinaus. Nicht zufällig hat Bach deshalb nur diese sechs Partiten ausnahmsweise im Druck (1731) erscheinen lassen, und dazu noch als „Opus 1". [Quelle: Henle Verlag und Wikipedia, adaptiert] Sätze I. Praeludium II. Allemande III. Corrente IV. Sarabande V. Menuet I & II VI. Gigue

3. Franz Liszt, Apres une Lecture de Dante Fantasia quasi Sonata

Von Pianisten gerne als „Dante-Sonate“ bezeichnet, ist sie das Schlussstück aus dem 2. Band der „Années de Pèlerinage“. Im Jahr 1839, unter dem Eindruck von Dantes „Göttlicher Komödie“, hatte Liszt die Arbeit an einem „fragment dantesque“ aufgenommen. Die einsätzige Sonate geht auf die Abteilung „Inferno“ aus Dantes Dichtung zurück. Sie beschreibt effektvoll und detailliert den wilden Ritt der Seele durch verschiedene Bereiche der Hölle, und endet schließlich mit einigen versöhnlichen Akkorden in einer Art Verklärung– eines der herausragenden Beispiele von Liszts technischer Raffinesse und Klangkultur. Das physische Empfinden der Grenzen des Spielbaren gehört hier unbedingt zur Wirkung des Stücks, und man sieht den Pianisten förmlich sechshändig am Klavier toben. [Quelle: Henle Verlag, adaptiert]

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23.01.2021

AdventCULTure St. Maximilian München

Schumann, G-moll Sonate Op. 22, 2. Satz
Beethoven Sonate Nr. 5, C-moll, Op. 10 No. 1
Kapustin Op. 40 No. 3
"Toccatina" Chopin Etude Op. 25 No. 12

LIVE-STREAM KONZERT, STEINWAY & SONS MÜNCHEN
22.10.2020

LIVE-STREAM KONZERT, STEINWAY & SONS MÜNCHEN

Programm
Klavier-Solo (Vivien Walser)
Ludwig van Beethoven, Sonate op. 10 Nr. 1
Frédéric Chopin Andante Spianato et Grande Polonaise Brilliante, Op. 22

Duo-Sonaten (Vivien Walser und Peer Bohn)
Robert Schumann, Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 A-moll Op. 105, 1. Satz
Francis Poulenc, Sonate für Violine und Klavier FP 119, 1. Satz: Allegro con fuoco
César Franck, Sonate für Violine und Klavier A-Dur FWV 8, 2. Satz: Allegro

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Ankündigung Steinway & Sons

Event-Fotos

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20.10.2020

ERSTER PREIS, EUPLAYY 2020

Unter der Schirmherrschaft von

Member of the Alink-Argerich Foundation
MARTHA ARGERICH | PIETRO DE MARIA | NELSON GOERNER | BENEDETTO LUPO |ALEKSANDAR MADŽAR | SONTRAUD SPEIDEL

"Viviens playing is imaginative, dramatic and pianistically accomplished. What stroke me from the very first round was her highly individual and artistic manner, very personal way of musical thinking. In short what we call a great talent."

Serguei Milstein, Jury Member, Piano professor at the Geneva Conservatory of Music

Sample recording YouTube, Schumann Op. 1 Abegg Variations


Impressionen

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