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Musik ist die Verbindung der zwei wichtigsten Elemente unseres Lebens: Zeit und Liebe

Vivien Walser, Jahrgang 2004, ist Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Antti Siirala. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, zehnjährig wurde sie in die studienvorbereitende Abteilung, Hauptfach Klavier, der Klasse von Prof. Massimiliano Mainolfi aufgenommen. Seit 2017 ist die Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Vivien ist 1. Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben sowie beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern trat sie im Rahmen der Reihe „Junge Elite“ auf, ebenso im Resonanzraum in Hamburg, in der Philharmonie im Gasteig und bei zahlreichen Pianorezitals. Im vergangenen Jahr strahlte sie mehrere Livestream-Konzerte aus, unter anderem im Rahmen des Steinway-Programms „Masters – The Next Generation“. An internationalen Meisterkursen nimmt sie regelmäßig teil. Maßgebliche Impulse erfuhr sie durch Gerhard Oppitz, Andrea Lucchesini, Antti Siirala, Massimiliano Mainolfi, Boris Slutsky und Pavel Nersessian. Derzeit besucht sie die 11. Klasse des Wilhelmsgymnasiums München.

Die junge Künstlerin wird regelmäßig zu Klavier-Rezitalen eingeladen, an Heiligabend 2019 zu „Classic meets Christmas“ in der Maximilianskirche München, im Sommer 2019 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf der Bühne „Junge Elite“ oder in 2018 bei „Piano Furioso“, zu einem Jubiläum der Deutschen Stiftung Musikleben, im Hamburger Resonanzraum. Bei dieser Gelegenheit konnte sie auch ihre erste CD-Aufnahme im Alter von 14 Jahren einspielen. Als Solistin gab sie bereits mehrere Preisträgerkonzerte in der Münchner Philharmonie. Beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ überzeugte sie von Anfang an und von 2012 bis zur Teilnahme am Finale 2017 im Bundeswettbewerb gewann sie nur erste Preise für Klavier, Violine und Streicherensemble. Im Jahr 2018 gewann sie zwei internationale Wettbewerbe in Italien, „Citta di Oleggio“ und „San Donà di Piave“, als 1. absolute Preisträgerin ihrer Altersklasse – eine Position, die sie auch 2019 beim Wettbewerb „Premio Antonio Salieri“ in Legnago wiederholte. Im Jahr 2020, während des Corona Lockdowns, gewann sie den ersten Preis beim ersten Online-Klavierwettbewerb für die Jugend in Europa (EUPLAYY). Die junge Künstlerin nimmt regelmäßig an Meisterkursen für Klavier und Kammermusik teil, am Summit Music Festival 2018 in New York oder 2019 an der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum in Salzburg. Wichtige Impulse erhielt sie von Professoren wie Antti Siirala, Massimiliano Mainolfi, Boris Slutzky, Andrea Lucchesini, Gerhard Oppitz, Wolfgang Manz, Markus Bellheim, Roman Raithel und Uta Weyand. Bereits 2017 wurde sie für die Tutzinger Akademie als Geigerin im Streicherensemble ausgewählt, 2019 wurde sie eingeladen, als Pianistin mit dem Bayerischen Landesjugendorchester zu spielen. Zurzeit besucht sie die 11. Klasse des Wilhelmsgymnasiums in München.

Musik ist die Verbindung
der zwei wichtigsten Elemente
unseres Lebens: Zeit und Liebe.“

Vivien Walser

Konzerte & Wettbewerbe

Bei zahlreichen Konzerten und Wettbewerben begeisterte Vivien ihre Zuschauer. Hier die wichtigsten Kostproben:

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22.08.2021

Abschlusskonzert Schloss Neuhardenberg

Meisterschüler-Meister Workshop
Jan Vogler & Antti Siirala

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops und ihre Dozenten: 
Jan Vogler, Violoncello (Leitung)
Antti Siirala, Klavier

Samstag, 28. August 2021 um 16:00 Uhr

Programm:
Robert Schumann, Fünf Stücke im Volkston a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven, Streichquartett Nr. 1 F-Dur, op. 18/1, 1. Satz
Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierquartett Nr. 1 g-Moll, KV 478, 1. Satz
Robert Schumann, Klavierquintett Es-Dur, op. 44, 1.-3. Satz
Beatles, drei Songs für Cello-Quartett: Michelle, Let it be, Yesterday

Zum siebten Mal laden die Stiftung Schloss Neuhardenberg und der Cellist Jan Vogler junge Musikerinnen und Musiker zu einem einwöchigen Kammermusikworkshop in die Mark Brandenburg. Hochkonzentriert und -motiviert arbeiten alle Beteiligten an Interpretation und Technik, an Virtuosität, Ausdruck und innerem Verständnis von Werken der Kammermusik aus verschiedenen Epochen. Dabei entwickeln sie ein Programm, das im gemeinsamen Abschlusskonzert dem Publikum vorgestellt wird.

Der Neuhardenberger Workshop ist ein Projekt im Rahmen des Programms Meisterschüler-Meister, dessen Anliegen es ist, jungen Musikern am Beginn ihrer Karriere durch Workshops und gemeinsame Auftritte mit bekannten Virtuosen einen wichtigen Impuls für ihre Entwicklung zu geben. Es wendet sich vor allem an Preisträger des Musikwettbewerbs Jugend musiziert. Beide Förderprojekte werden seit vielen Jahren durch die S-Finanzgruppe wesentlich unterstützt.

Stiftung Schloss Neuhardenberg, Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg

Programmseite der Stiftung Schloss Neuhardenberg

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21.07.2021

Piano-Rezital, IBZ München

Programm

- Robert Schumann (1810-1856), Kreisleriana, op. 16

- Johann Sebastian Bach (1685-1750), Partita 1, B-Dur, BWV 825

- Frédéric Chopin  (1810-1849), Andante Spianato et Grande Polonaise Brillante, op. 22

Mittwoch, 21. Juli 2021 um 18:30 Uhr

IBZ Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V., Amalienstrasse 38

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11.07.2021

Stars and Rising Stars

Sonntag, 11.07.2021, 11:00 Uhr

Programm:
- Chopin: Andante Spinato e Grande Polonaise Es-dur op. 22
- Bach: Sonate C-dur BMV 1005
- Bartok: Rumänische Volkstänze für Violine und Klavier Sz 56

Aula des Wilhelmsgymnasiums Thierschstraße 46

https://www.muenchenticket.de/tickets/performances/eqh2s9i117qe/Udo-Wachtveitl-Lesung

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22.04.2021

CONCERT-STREAM, Vivien Walser - Solo Piano Recital

Programm:
- Robert Schumann, Kreisleriana, Op. 16
- J.S. Bach, Partita No. 1, BWV 825
- Franz Liszt, Après une lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata

Produktion vom 17. April 2021, Erstveröffentlichung

Kurzer Hintergrund der Stücke.

1. Robert Schumann, Kreisleriana, Op. 16

Die Kreisleriana (op. 16) sind ein 1838 komponierter Klavierzyklus von Robert Schumann, der als ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur gilt. Den Namen „Kreisleriana“ wählte Schumann in Anlehnung an die von E. T. A. Hoffmann kreierte Figur des Kapellmeisters Kreisler. Schumann sah hierin den Inbegriff romantischen Künstlertums und hielt den Zyklus „Kreisleriana“ für die beste seiner Klavierkompositionen. In Kreislers Geschichte findet man Schumanns Selbstporträt wieder, das er in acht Fantasiestücken verarbeitete. „Sie werden Ihnen ein Bild meines Charakters, meines Strebens geben“. Mit dem Zyklus „Kreisleriana“ schildert er jedoch nicht nur seine eigene Persönlichkeit, sondern zeigt auch ein Bild seiner zukünftigen Frau Clara: „Kreisleriana will ich es nennen, in denen Du und ein Gedanke von Dir die Hauptrolle spielen“. Die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Schumann und Claras Vater, Friedrich Wieck, führten dazu, dass Clara eine Änderung der an sie gerichteten Widmung erbat. So erfolgte die Widmung an Frédéric Chopin. Das etwa halbstündige Werk besteht aus acht Einzelstücken stark kontrastierenden Charakters, die jedoch durch eine tonartliche Verwandtschaft miteinander in Verbindung stehen. Sechs der acht Stücke stehen in g-Moll bzw. B-Dur, die restlichen zwei in quintverwandten Tonarten. [Quelle: Wikipedia, adaptiert] Sätze 1. Äußerst bewegt, d-Moll 2. Sehr innig und nicht zu rasch, B-Dur 3. Sehr aufgeregt, g-Moll 4. Sehr langsam, B-Dur – d-Moll 5. Sehr lebhaft, g-Moll 6. Sehr langsam, B-Dur 7. Sehr rasch, c-Moll – Es-Dur 8. Schnell und spielend, g-Moll

2. Johann Sebastian Bach, Partita I, B-Dur, BWV 825

Für viele Musiker ist er „Anfang und Ende aller Musik“ (Max Reger). Bis auf die Oper komponiert Bach Meisterwerke für jedwede Besetzung und Gattung seiner Zeit. Von 1726 bis 1731 veröffentlichte Bach jeweils eine Partita für Cembalo – also eine Suite. 1731 fasste er die sechs Kompositionen noch einmal zusammen und veröffentlichte sie. Jede einzelne der sechs Partiten Bachs weist sieben großartige Einzelsätze auf und folgt grundsätzlich der in der französischen Barockmusik initiierten Satzfolge (Allemande – Courante – Sarabande – Gigue), fügen aber meist zusätzliche Tänze vor der Gigue oder der Sarabande ein, oder ersetzen diese durch andere Tänze. Diese Partiten kann man mit Fug und Recht als Bachs „Non-plus-ultra“-Suitenzyklus bezeichnen. Er geht hinsichtlich der künstlerischen und manuellen Ansprüche deutlich über seine ebenso häufig gespielten „Englischen“ (HN 100,) und „Französischen“ (HN 71) Geschwister hinaus. Nicht zufällig hat Bach deshalb nur diese sechs Partiten ausnahmsweise im Druck (1731) erscheinen lassen, und dazu noch als „Opus 1". [Quelle: Henle Verlag und Wikipedia, adaptiert] Sätze I. Praeludium II. Allemande III. Corrente IV. Sarabande V. Menuet I & II VI. Gigue

3. Franz Liszt, Apres une Lecture de Dante Fantasia quasi Sonata

Von Pianisten gerne als „Dante-Sonate“ bezeichnet, ist sie das Schlussstück aus dem 2. Band der „Années de Pèlerinage“. Im Jahr 1839, unter dem Eindruck von Dantes „Göttlicher Komödie“, hatte Liszt die Arbeit an einem „fragment dantesque“ aufgenommen. Die einsätzige Sonate geht auf die Abteilung „Inferno“ aus Dantes Dichtung zurück. Sie beschreibt effektvoll und detailliert den wilden Ritt der Seele durch verschiedene Bereiche der Hölle, und endet schließlich mit einigen versöhnlichen Akkorden in einer Art Verklärung– eines der herausragenden Beispiele von Liszts technischer Raffinesse und Klangkultur. Das physische Empfinden der Grenzen des Spielbaren gehört hier unbedingt zur Wirkung des Stücks, und man sieht den Pianisten förmlich sechshändig am Klavier toben. [Quelle: Henle Verlag, adaptiert]


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